Die europäischen Raumfahrt
Auf dem Treffen dem europäischen Raumfahrt Minister in Brüssel will ESA-Chef ein ambitioniertes Programm verabschieden. Gut ein Dutzend Einzelprogramme - Navigationssatelliten, Telekommunikationssatelliten, ein Erdbeobachtungsprogramm, die Nutzungsvorbereitung der Internationalen Raumstation, die Weiterentwicklung der Ariane-5-Rakete, aber auch ein Technologieprogramm für solche Raumfahrzeuge, die einmal die Ariane ablösen sollen.
Dieses Gesamtpaket der Raumfahrt hat einen Umfang von gut 3,2 Mrd. Euro und läuft, bei unterschiedlicher Dauer von Unterprogrammen, bis zum Jahr 2003. Das Programmpaket der Raumfahrt wird fakultativ genannt, weil es jedem ESA-Mitgliedsland freisteht, sich daran zu beteiligen oder nicht.
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Dazu kommt noch einmal ein Summe von 2,7 Mrd. Euro für die Zeit von 1999 bis 2003 für die Finanzierung des sogenannten obligatorischen Programms der Raumfahrt. Das sind insbesondere die wissenschaftlichen Programme, die für alle Mitglieder verpflichtend sind und das Rückrat der ESA bilden - prominente Beispiele sind das Sonnen- und Heliosphärenobservatorium Helios oder die Rosettamissionen. Teil des obligatorischen Programms der Raumfahrt ist auch der allgemeine Haushalt der ESA. Den eigentlichen Konfliktstoff bietet jedoch das fakultative Programm der Raumfahrt. Denn hier sind auch die finanziell größten und bisweilen unkalkulierbarsten Brocken untergebracht: die europäische Beteiligung an der Internationalen Raumstation und die Entwicklungsfinanzierung der europäischen Trägerrakete Ariane.
Raumfahrt: Ausstieg in kleinen Schritten
Der bemannten Raumfahrt gehörte nie die Sympathie der neuen Bundesforschungsministerin. Doch jetzt plant sie, auch noch die Fördermittel für die unbemannte Raumfahrt zu verwenden, um alte Verpflichtungen und neue Programme der Europäischen Weltraumagentur ESA finanzieren zu können.
Am treffen sich in Brüssel die Raumfahrt Minister der in der europäischen Weltraumagentur ESA zusammengeschlossenen Länder. Ganz oben auf der Tagesordnung steht die Weiterentwicklung der europäischen Trägerrakete Ariane 5. Sie soll eine leistungsfähigere Oberstufe bekommen, mit der zwei Satelliten mit einem Gesamtgewicht von bis zu 9 t in eine präzise Umlaufbahn geschossen werden können. Zudem soll über die Nutzung der internationalen Raumstation der Raumfahrt entschieden werden, die gerade im All zusammengebaut wird und über ein neues europäisches Programm zur Erdbeobachtung.
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